Luftaufnahme Burg und Stadt Fürstenau von 1953

 

Projektideen

2017

Beleuchtungsprojekte

Gerne möchten wir unsere Beleuchtungsprojekte fortführen, um weitere Sehenswürdigkeiten ins rechte Licht zu rücken.

Das sind zum Beispiel:

Schlossinnenhof

Schlossplatz

Die blaue Turmuhr der Kirche Maria Rosenkranz, Hollenstede

Das Hohe Tor

Verschiedene historische Giebel in der Altstadt

Ehrenpreis

Die Stadtstiftung plant die Vergabe eines Ehrenpreises an Bürgerinnen und Bürger Fürstenaus, die sich in herausgehobener Weise für Fürstenau bzw. Menschen in Fürstenau engagiert haben.Vorschläge dazu nimmt die Stadtstiftung gern entgegen. 

2015

Unterstützung für das Hilfswerk der Freien Wohlfahrtsverbände, Ortsgemeinschaft Fürstenau

Programm der historischen Darstellung von Fürstenau

Die Stadtstiftung engagiert sich für historische Gebäude auf der Burginsel. Vorschläge zur Restaurierung der historischen Anlagen auf der Burginsel Fürstenau

I. Darstellung der Situation

Die Burginsel Fürstenau ist in der heutigen Form seit ca. 1340 entstanden. Das früheste Dokument datiert die Fertigstellung der ersten Burgform auf das Jahr 1344.

Bis in unsere Zeit hinein hat ihre Gestaltung immer wieder Veränderungen erfahren, die jeweils ausgingen von der Nutzungsart der Burg und Festung.

Dokumente dazu sind in einer kleinen Schrift zum 650-jährigen Bestehen der Burg und in der Festschrift „600 Jahre Fürstenau – Burg und Bürgerschaft“ aus dem Jahre 2002 abgedruckt und erläutert.

Wichtige Erkenntnisse über das frühere Aussehen der Burg hat der Archäologische Arbeitskreis unter der Leitung von Werner Hollermann durch Ausgrabungen ans Tageslicht gebracht.

Es kann dazu festgestellt werden, dass Fürstenau mit der Burginsel geschichtlich und gegenwärtig festungsgeschichtlich gesehen ein überregional bedeutsames Ensemble vorzuweisen hat.

Die jüngst gegründete Stadtstiftung hat als eines ihrer Ziele festgelegt, die historische Substanz von Burg und Stadt Fürstenau zu dokumentieren und wieder sichtbar zu machen. 

Bezogen auf die Burginsel kommen vor allem folgende Maßnahmen dazu in Betracht:

1. Bedachung der NO-Bastion

2. Restaurierung der SW-Bastion (Ziegelsteinbastion) samt unterirdischem Gang

3. Freilegen und Wiederherstellen des steinernen Fußes (Mauer) der SO-Erdbastion (Stöckelsberg) und der NW-Erdbastion (Maultrommel)

4. Erneuerung des Walles zwischen SO- und SW-Bastion (Freilegen von Wildwuchs)

5. Restaurierung des Gefängnisses (in Planung durch Archäologischen Arbeitskreis)

6. Wiederherstellung der Galerie unter dem Boden vor dem Restaurant Torhaus

7. Freilegen und Sichtbarmachen des Widerlages der früheren Zugbrücke

8. Beleuchtung des Burgturms

9. Prüfung der Einrichtung eines Museums im Burgturm

10. Anlegung fürstbischöflicher/Amtsdiener-Gärten an ausgewählten Stellen

Voraussetzung dafür, überhaupt etwas auf der Burginsel zu verändern, ist die Genehmigung entsprechender Maßnahmen durch die Samtgemeinde bzw. die katholische Kirchengemeinde Fürstenau zu Teilen als Besitzerinnen des Burginselbereiches.

Zu beachten ist dabei, dass eine solche Zustimmung nicht nur die Genehmigung von vorgelegten Maßnahmen enthalten müsste, sondern auch Klärungen der Finanzierung und dabei auch mögliche Kosten für Folgen wie Erhaltung und Sicherung der erfolgten Restaurationen. 

Von den genannten Restaurationsvorhaben sind einige relativ kurzfristig und mit relativ wenig Aufwand durchführbar. Diese sollten als erste angegangen werden. Dazu gehören:

Entfernen des Wildwuchses auf dem Wall zwischen SO- und SW-Bastion

Beleuchtung des Burgturms

Freilegung des Widerlagers der Zugbrücke

Wiederherstellung der steinernen Umfassung der beiden Erdbastionen

Gartenanlagen

Aufwändiger und kostenträchtiger sind die Restaurierung der Ziegelsteinbastion und der Bedachung der NO-Bastion sowie die Einrichtung eines Museums im Burgturm.

2014

Ende 2014 stellte die Arbeitsgruppe "Beleuchtung" anschaulich ein Konzept für die Beleuchtung der Burg vor. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 11.000 € bei gleichzeitiger Senkung der gegenwärtigen Beleuchtungskosten um ca. 250 € jährlich. In einer Kuratoriumssitzung fand das Konzept volle Zustimmung. Die Arbeitsgruppe verfolgt das Vorhaben weiter. Möglicherweise gelingt es, dies im Jahr 2015 umzusetzen. Fürstenau wäre dadurch um eine Attraktion reicher.

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